Kapitel III - Der Herr der Zerstörung (Diablo 2)


Bewaffnet mit dem bernsteinfarbenen Seelenstein, den er Marius' toten Händen entrissen hatte, führte Baal selbst einen Angriff auf die nördlichen Lande von Arreat, Heimat eines großen Berges, der den mächtigen Barbarenstämmen heilig war. Sein Ziel war der Berg selbst, der Ruheort des Weltensteins, mit dem Sanktuario erschaffen worden war.

Kapitel III - Der Herr der Zerstörung (Diablo 2 Expansion)

Baals Horden fielen über den Norden her und zerstörten sämtliche Barbarenfestungen, bis auf den kleinen Ort Harrogath, wo mehrere der mystischen Ältesten sich selbst opferten, um einen Schutzzauber um ihre Heimstatt zu wirken.

Nihlathak, der einzige Überlebende unter ihnen, zweifelte an der Wirksamkeit des Zaubers und handelte einen Vertrag mit dem Herrn der Zerstörung aus.

Die Dämonenarmee würde die Bevölkerung Harrogaths verschonen und dafür das Relikt der Urahnen erhalten, ein Artefakt, mit dem Baal den Berg Arreat unbehelligt von den Geisterwächtern betreten konnte.

Die Helden, die Diablo bezwungen hatten, verfolgten Baal in den Norden, wo sich zwei Neuankömmlinge ihren Reihen anschlossen. Einer war ein Assassine der Viz-Jaq'taar, eines Ordens, der erschaffen worden war, um abtrünnige Magier zu jagen. Der andere, ein Druide aus den Wäldern Scosglens, befehligte die Kräfte der Natur und wandelte in der Gestalt wilder Tiere.

Mit Tyraels Hilfe bahnten sich die Helden einen Weg durch die nördliche Wildnis und durchbrachen die Vorhut von Baals Armee, um Harrogath zu erreichen.

In der Ortschaft angelangt, deckten die Helden Nihlathaks Plan auf, bezwangen den verräterischen Ältesten und stürmten zum Gipfel des Arreat, nur um herauszufinden, dass Baal bereits in das Herz des Berges vorgestoßen war. Noch ehe sie seine Verfolgung aufnehmen konnten, mussten sie wertvolle Zeit mit dem Kampf gegen die Urahnenwächter des Berges opfern, während Baal in der Kammer des Weltensteins mit der Verrichtung seines üblen Werkes begann.

Im Berg stellten die Helden den Herrn der Zerstörung schließlich und bezwangen ihn in einem erbarmungslosen Kampf. Obwohl er unter ihren Klingen und Zauberformeln fiel, hatte Baal den Weltenstein bereits verdorben, eine Tat, die ganz Sanktuario bedrohte.

Der Erzengel Tyrael machte sich daraufhin ans Werk, die Menschheit zu retten. Er schleuderte sein Engelsschwert, El'druin, auf den Weltenstein und zerstörte damit das Artefakt, das Sanktuario erschaffen hatte. Das umgebende Land – auch die nahen Barbarensiedlungen – wurden in einer gewaltigen Explosion vernichtet und die sterbliche Welt war den Blicken der Himmel und Höllen ausgesetzt.

Kapitel IV - Der gefallene Stern (Diablo 3)

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