Die Rückkehr des Schreckens

Die Rückkehr des Schreckens - Buch 2

Das Land Khanduras Lange Jahre nach dem Ableben des letzten Horadrim erlebten die Länder des Westens eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte, in der sich immer mehr Menschen aus dem Osten in der Gegend um Khanduras ansiedelten und kleine, selbständige Königreiche schufen. Zwar gab es zwischen Khanduras und seinen neuen Nachbarn immer wieder kleinere Zwistigkeiten über Fragen der territorialen Zuordnung oder die Kontrolle der Handelswege. Doch auch diese Unstimmigkeiten wurden jeweils beigelegt, ohne daß es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam, zumal das große, im Norden gelegene Königreich Westmarch und Khanduras eine verläßliche Allianz verband.

Ohne daß dem zunächst große Bedeutung beigemessen wurde, kam im Königreich Westmarch eine neue und fundamentalistische Religion des Lichtes auf, die sich Zakarum nannte. Zakarum wurde im Fernen Osten begründet und verlangte von seinen Anhängern, sich nur dem Licht zuzuwenden und jegliche Finsternis aus ihren Seelen zu vertreiben. Die Leutein Westmarch sahen sich berufen, die Botschaften von Zakarum in die gesamte Welt zu verbreiten, und entwickelten dabei einen missionarischen Übereifer. Es kam spätestens dann zu Spannungen, als die Priester der Zakarum-Religion immer wieder ihre Lehre vom »Neuen Anfang« predigten, auch wenn sie in Khanduras alles andere als willkommen waren.

Diese Differenzen gipfelten darin, daß der große Lord Leoric aus dem Norden nach Khanduras kam und im Namen von Zakarum sich selbst zum König ernannte. Leoric war ein tief religiöser Mann, dem viele Ritter und Priester seines Ordens des Lichtes folgten. Leoric und sein Ratgeber, der Erzbischof Lazarus, gelangten auch nach Tristram. Als Leoric das antike, aber längst verfallene Kloster am Stadtrand sah, beschloß er, dies zum Zentrum seiner Regentschaft zu machen und in alter Blüte wiederzuerrichten. Zwar widerstrebte es dem Freiheitsbestreben des Volkes von Khanduras, sich einem fremden König unterzuordnen, doch Leoric regierte über sie mit einem Höchstmaß an Gerechtigkeit. Schon bald merkte das Volk von Khanduras, daß Leoric keine andere Absicht hatte, als sie vor der Unterdrückung durch die Finsternis zu bewahren.

Das boese Erwachen
Kurze Zeit nach der Machtübernahme von Leoric über Khanduras sollte es sich ereignen, daß eine lange im Schlaf befindliche Macht inmitten des weitverzweigten Labyrinthes unter dem Kloster sich zu regen begann: Diablo. Er erschien dem Erzbischof in einem Alptraum und befahl ihn zu sich in seine dunkle unterirdische Welt. In seinem unvorstellbaren Schrecken rannte Lazarus sogleich durch die verlassenen Gänge, bis er schließlich die Kammer fand, in der sich der brennende Seelenstein befand. Die Kontrolle über seinen Körper und seinen Geist hatte er in Wahrheit schon verloren, und so hob der Stein an und sprach magische Worte aus, die eigentlich im Reich der Sterblichen schon lange als vergessen galten. Schließlich war sein Wille ganz gebrochen, und er schleuderte den Seelenstein wieder auf den Boden. Diablo kam dadurch ein zweites Mal in die Welt der Menschen. Zwar war er nun nicht mehr im Seelenstein gefangen, doch der Herr des Schreckens war immer noch erheblich geschwächt von seinem langen Tiefschlaf, und ohne einen sterblichen »Anker« konnte er nicht diese Welt betreten. Würde er jedoch die Form eines Sterblichen annehmen, so könnte er zumindest damit beginnen, seine Kraft und Macht wiederzuerlangen. Unter allen Seelen in der Stadt oberhalb seines Labyrinthes suchte sich Diablo schließlich keine geringere aus als die von König Leoric.

Monatelang führte Leoric eine geheime und innere Auseinandersetzung mit dem Bösen, das seine Gedanken und Gefühle befiel. Er spürte es förmlich, daß sich das Böse seiner zunehmend bemächtigte, doch er beging den gewaltigen Fehler, dies keinem seiner Priester anzuvertrauen. Leoric war irgendwann nicht mehr er selbst, sondern nur noch eine Inkarnation des Willens von Diablo, wie es zuvor schon seinem engsten Vertrauen Lazarus widerfahren war. Eben jener Lazarus arbeitete mit aller Kraft daran, diese mystischen Vorgänge vor dem Orden des Lichtes verborgen zu halten, während sich die Macht des Dämonen unaufhörlich steigerte.

Die Zakarum-Priester und die Bürgerschaft von Khanduras fanden keine Erklärung für die Veränderungen, die ihr oberster Lehnsherr durchmachte. Seine einst stolze und aufrechte Gestalt wurde auch äußerlich immer mehr von Verdrehungen und Verformungen gezeichnet. König Leoric, vormals noch die Güte in Person, nahm autoritäre Züge in einem bedenklichen Ausmaß an und ließ auf einmal alle standrechtlich hinrichten, die auch nur in irgendeiner Weise die vollste Anerkennung seiner Autorität vermissen ließen. Als er dann auch noch damit anfing, seine Ritter zur Unterwerfung anderer Dörfer auszusenden, erhielt er von seinen Gefolgsleuten den Beinamen »Dunkler König«.

König Leoric konnte sich dem unheilbringenden Einfluß von Diablo schon längst nicht mehr entziehen, und langsam aber sicher befremdete sein Verhalten selbst die engsten Freunde und Berater. Zu diesen hatte bis dahin auch ein gewisser Lachdanan gezählt, ein Hauptmann des Lichtordens und hochdekorierter Ritter des Zakarum. Lachdanan unternahm erhebliche Anstrengungen, um hinter das Geheimnis der geistigen Umnachtung von Leoric zu kommen, doch der dämonen- besessene Lazarus torpedierte diese Bemühungen von Anfang an und klagte ihn schließlich wegen Hochverrats gegen das Königreich an. Kaum eine Vorstellung konnte den Priestern und Rittern an Leorics Hof ferner liegen als die, daß der ehrenwerte Lachdanan eines solchen Vergehens bezichtigt werden sollte. Auch die letzten seiner Untertan mußten sich nun um den Geisteszustand und Gerechtigkeitssinn ihres einst so beliebten Königs ernsthaft sorgen.

Von da an wurde Leorics Wahnwitz in immer eklatanterer Weise offensichtlich. Doch noch reichte sein letzter Rest an Wahrnehmungsfähigkeit aus, zumindest intuitiv zu spüren, daß ihm ein nie gekannte Woge von Mißtrauen entgegenschlug, wohin auch immer er blickte. Lazarus versuchte, diese kritische Situation einzudämmen, und versprach sich dabei viel vom Heraufbeschwören eines neuen Krieges, der nun zur Ablenkung in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses treten sollte. Er nährte deshalb auf teuflische Weise die Wahnvorstellungen des Leoric, daß das Königreich Westmarch ein Komplott gegen ihn schmiede, ihn entthronen und Khanduras annektieren wolle. Dieser Manipulation wirkte nachhaltig, und der geisteskrank gewordene König erklärte letztlich den Krieg an Westmarch.

Leoric schlug die Warnungen seiner treuesten Berater in den Wind und beorderte die königliche Armee von Khanduras nach Norden, um diese in einen Krieg zu schicken, in dem die Bevölkerung auch nicht den geringsten Sinn zu sehen vermochte. Auf Anraten von Lazarus teilte Leoric ausgerechnet Lachdanan dazu ein, mit den Streitkräften von Khanduras in Westmarch einzumarschieren. Die politische und militärische Notwendigkeit dieser Kriegshandlung erschien Lachdanan äußerst schleierhaft, doch seine Kriegerehre gebot es ihm, dem Befehl des Königs Folge zu leisten. Währenddessen wurden mehrere Hohepriester und andere einflußreiche, aber dem dämonenbesessenen Lazarus unbequeme Amtsträger in diplomatischer Mission in den Norden entsandt, wo diese ihren sicheren Tod fanden...

Die Dunkelheit über Tristram
Wo er sich auf diese elegante Weise des widersetzenden Einflusses der Ratgeber und Priester auf den König entledigt hatte, war es nun in Diablos Augen ein Leichtes, in ausnahmslos jeder Hinsicht die Kontrolle über die Seele des Königs an sich zu reißen. Doch so sehr der König auch schon dem Wahnsinn verfallen war, so gab es doch noch etwas in seiner Seele, was sich erbittert gegen den Einfluß von Diablo zur Wehr setzte. Die Besitzergreifung von Leorics Seele konnte Diablo jedoch nicht gelingen, zumal nicht in seinem immer noch etwas geschwächten Zustand, solange auch nur ein Funken von Widerstand in dessen Seele glimmerte. Dem Oberdämon blieb nur, sich nach einer anderen körperlichen Hülle umzusehen.

Der Dämon ließ nun von Leoric wieder ab, was dessen Seele und Verstand jedoch nicht mehr retten konnte. Diablo dagegen zwang mit seinen magischen Kräften Leorics einzigen Sohn Albrecht in die Dunkelheit des Labyrinths. Der wehrlose Verstand des Jugendlichen wurde vom Schrecken des Diablo voll und ganz erfaßt. Wie ein Feuer, das er nicht löschen konnte, mußte Albrecht unter großen inneren Schmerzen über sich ergehen lassen, daß seine Gedanken immer fürchterlichere Züge annahmen. Er spürte, daß er längst schon sein Unterbewußtsein an Diablo verloren hatte, doch er konnte nichts dagegen unternehmen.

Vor Albrechts Augen wurde dann im dunklen Labyrinth all das zur schrecklichen Realität, was er nicht einmal in seinen schlimmsten Alpträumen vorgeahnt hätte. Überall um ihn herum traten Monster in Erscheinung. Große Körper aus lebendigem Fels brachen durch die Wände durch, die alten Skelette der Horadrim erhoben sich aus ihren Ruhestätten, und Ghoule schritten die Gänge des Labyrinths ab. Die alten Katakomben hatten sich in einen einzigen Ort des Schreckens verwandelt.

Von Albrechts Körper hatte Diablo nun gänzlich Besitz ergriffen, und er verlieh ihm nun seine ganz eigene Gestalt. Der kleine Körper wuchs auf eine übermenschliche Größe an, und an den riesigen gebogenen Hörnern, die auf ihm entstanden, war die dämonische Natur des Diablo unübersehbar. Nun würde Diablo von Tag zu Tag mehr von seiner Macht zurückgewinnen und eines nicht mehr all zu fernen Tages wieder die Welt der Sterblichen betreten, um seine gefangenen Brüder Mephisto und Baal zu befreien. Die Großen Drei würden dann vereint sein, sich die Menschheit untertan machen und schließlich auch wieder ihren rechtmäßigen Platz in der Hölle einnehmen können.

Der Untergang des Dunklen Koenigs
Der Krieg gegen das nördliche Nachbarland Westmarch wurde für Khanduras ein einziges Desaster. Die Truppen von Westmarch waren nicht nur in der Überzahl, sondern verfügten auch über die weitaus höhere Motivation und nannten zahlreiche strategisch wichtige Verteidigungsanlagen ihr eigen. Erst als die Truppen von Khanduras schon erheblich dezimiert waren, beorderte Lachdanan den letzten Überrest der Armee zurück nach Khanduras, dessen Hauptstadt Tristram inzwischen ein schreckliches Bild bot.

König Leoric war dem Wahnsinn inzwischen vollends verfallen und geriet in Rage über das unerklärliche Verschwinden seines einzigen Sohnes. Seine letzten in Tristram verbliebenen Wachen suchten die ganze Stadt nach Albrecht ab und befragten all ihre Bewohner, doch diese konnten nicht die geringste Auskunft erteilen. Auch den Erzbischof Lazarus wollte niemand gesehen haben. Leoric bildete sich ein, daß sein Volk sich gegen ihn verschworen hätte, und ließ deshalb viele seiner Untertanen hinrichten.

Als Lachdanan und die anderen Überlebenden zurückkehrten, schickte Leoric seine letzten wenigen Wachen gegen diese in die Schlacht, mit dem besonderen Auftrag, Lachdanan zu töten. Lachdanan und seine Mannen mußten sich nun wohl oder übel verteidigen, und diese Auseinandersetzung führte sie letztlich sogar bis in die einst heiligen Hallen des Klosters. Sie mußten dort die letzten Getreuen des Leoric töten, bis sie zum unzurechnungsfähig gewordenen König vordrangen und ihn zur Rede stellen konnten. Doch Leoric spuckte nur verächtlich, als er sie sah, und beschimpfte sie als Verräter gegen die Krone und das Licht.

Lachdanan schritt langsam auf den König zu und stand vor der schwersten Entscheidung seines Lebens, doch allen Gewissenskonflikten zum Trotz sah er sich gezwungen, sein Schwert zu ziehen. Dessen Klinge rammte er in Leorics Herz. Der einstmals edelmütige König stieß einen unvorstellbaren Todesschrei aus, und kurz vor seinem endgültigen Ableben brachte ihn sein Geisteszustand noch dazu, einen Fluch über Lachdanan und sein Gefolge auszusprechen. Er rief die Mächte der Finsternis an, denen er sich ein ganzes Leben lang widersetzt hatte, und verdammte Lachdanan und die anderen auf ewige Zeiten. Das einst heilige Kloster war nun durch die Kampfhandlungen und den Fluch für immer entweiht.

Die Herrschaft von Diablo
Der Dunkle König war tot, der junge Prinz Albrecht vermißt, und von der Armee von Khanduras war nur eine Handvoll Soldaten übriggeblieben. Die Leute von Tristram waren angesichts des Anblickes ihrer leblosen Stadt niedergeschlagen. Schon bald sollten sie merken, daß nun noch schwerere Zeiten auf sie zukommen sollten, als sie ohnehin schon in den Jahren davor erlebt hatten. Setlsame, schaurige Lichter erschienen in den verdunkelten Fenstern des Klosters. Verunstaltete Kreaturen wurden im Inneren der Kirche erblickt. Schreckliche Schreie aus den Tiefen des Labyrinths drangen aus der Erde hervor und klangen mit dem Wind. Es wußte jeder, daß es nicht mit rechten Dingen zuging...

Auf den Straßen rund um Tristram wurden immer wieder Reiter in dunklen Mänteln gesehen, die das Land nun regelmäßig durchzogen. Viele Stadtbewohner flohen aus Tristram in andere Städte oder Königreiche, aus Furcht vor den bösen Mächten, die dort ihr Unwesen zu treiben begannen. Die wenigen, die sich zum Bleiben entschlossen, trauten sich nachts nicht auf die Straße und mieden es, das verfluchte Kloster jemals zu betreten. In der örtlichen Taverne kursierten auch immer mehr Gerüchte von unschuldigen Menschen, die nachts von schrecklichen Kreaturen entführt wurden. Kein König, kein Gesetz und keine Armee wäre noch übrig gewesen, um die Stadtbewohner zu schützen.

Der Erzbischof Lazarus kehrte überraschenderweise auf einmal zurück. Er war nur noch ein Schatten seiner selbst und behauptete, daß auch er von den bösen Mächten aus dem Untergrund unter dem entweihten Kloster entführt worden wäre. Es gelang Lazarus, die Stadtbevölkerung in Rage zu bringen. Eine wütende Menge von ihnen wollte sich nun auf die Suche nach Prinz Albrecht machen, und Lazarus überredete sie, ihm mit Schaufeln, Hacken und anderen Gegenständen bewaffnet zu folgen. Ihre brennenden Fackeln wirkten auf einmal wie Hoffnungsschimmer, doch sie liefen nur den Mächten der Hölle ins offene Messer...

Ganz wenige überlebten dies und berichteten in Tristram von dem, was ihnen widerfahren war. Ihre Wunden waren so schrecklich, daß selbst der Heiler mit all seinen Künsten bei einigen nicht imstande war, eine Besserung herbeizuführen. Die Geschichten von Dämonen und Teufeln machten die Runde und flößten den Stadtbewohnern Angst und Schrecken ein...

Tief unter den Grundmauern der Klosterruinen erbaute sich Diablo an den Ängsten der Sterblichen. Noch brauchte er etwas Zeit, um seine Kräfte zu regenerieren, doch sah er sich seinem großen Ziel immer näherkommen...

Die Natur der Seelensteine
von Jered Cain, Magier der Horadrim

In frühe Urzeiten geht es zurück, daß der rätselhafte Erzengel Tyrael uns die Geheimnisse der sagenhaften Seelensteine anvertraute. Tyrael übergab unserem Order drei dieser magischen Steine, so daß wir die mächtigen Drei Brüder in diesen gefangennehmen konnten. Zwar übersteigt die Macht dieser magischen Steine bei weitem unsere Vorstellungskraft und unser Wissen, doch verstanden wir letztlich, wie diese einzusetzen sind.

Die Seelensteine wirken nur auf nicht-körperliche Erscheinungen, also nicht auf lebendige Kreaturen. Wenn ihre Kraft freigesetzt wird, schaffen die Seelensteine ein gewaltiges »spirituelles « Vakuum. Alle nicht-physischen Wesen im nächsten Umfeld werden in den Seelenstein eingeschlossen und können sich von dort nicht selbst befreien. Nur wenn man einem Seelenstein seine zauberhaften Kräfte nimmt oder ihn zerstört, setzt dies die Geister frei, die in ihm eingekerkert werden.

Im Kampf mit den Drei Brüdern, den größten Mächten des Bösen, erwiesen sich die Seelensteine als etwas schwierig in ihrer Anwendung. Die Drei Brüder versuchten, sich der Wirkung der Seelensteine zu entziehen, indem sie die Seelen von gewöhnlichen Sterblichen befielen. Es ist eine traurige Tatsache, daß wir so die unschuldigen Opfer der Drei Brüder zwangsweise töten mußten, um diese dämonischen Mächte freizusetzen und in den Seelensteinen einzuschließen.

Mephisto und Diablo konnten, sobald wir sie gefunden hatten, verhältnismäßig leicht in die Seelensteine gezaubert werden. Bei ihrem Bruder Baal dagegen hatten wir die Schwierigkeit, daß der für ihn bestimmte Seelenstein schon zu bröckeln begonnen hatte. Dadurch konnte der Dämon zwar immer noch magisch angezogen, jedoch anfänglich nicht eingeschlossen werden. Tal Rasha, Miteingeweihter von unsterblichem Ruhm unter den Horadrim, stellte die Theorie auf, daß ein Sterblicher mit einem starken Willen es schaffen könnte, Baal in seiner eigenen sterblichen Seele festzuhalten. Tal Rasha opferte sich dafür, sich dies anzutun, obwohl er wußte, daß er damit auf ewige Zeiten einen inneren Konflikt mit dem Dämonen auszutragen hätte.

Tal Rasha durchstieß seine Brust mit einem zackigen Felsbrocken des Seelensteines und nahm damit Baal, den Herrn der Zerstörung, in sich selbst auf. Der Körper des Eingeweihten wurde fest angekettet und tief unter der Erde begraben. So ist Baal seit vielen Jahren in sicherem Gewahrsam gewesen, doch könnte sich dies eines Tages gegen uns richten. Sollte Tal Rasha jemals die Flucht gelingen, würde er über die gewaltigen Mächte von Baal, verstärkt durch seine eigenen, verfügen. Auch wenn wir damit zunächst eine große Macht des Bösen aus der Welt verbannt haben, so befürchten wir doch, daß dadurch möglicherweise eine noch gewaltigere Katastrophe an einem fernen Tag auf uns zukommen könnte...

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