Bashiok zu Trades, Drops und Heilsphären

Geschrieben von Lita am 13.07.2008 um 14:18
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Auch in den letzten Tagen hat sich Bashiok wieder zu Wort gemeldet und einige interessante Neuigkeiten über Diablo 3 verbreitet. Mittlerweile ist auch bekannt, dass es sich bei ihm um den Community Manager für die USA handelt und er damit unsere Informationsquelle Nummer eins ist, bis es einen speziellen Community Manager für den europäischen Raum gibt.

Handeln in Diablo 3

Wie jeder Diablo 2-Spieler weiß, ist das Handel im Spiel eine wirkliche Herausforderung, denn das eigentliche Zahlungsmittel - Gold - ist nicht sehr nutzbringend, weil man mit ihm nicht viel anfangen kann. Deshalb wurden andere Währungen, wie Runen und Edelsteine genutzt, doch die Bemessung des Wertes eines seltenen Items war nicht immer einfach. Gerade für Einsteiger macht es das recht schwierig. Das soll sich laut Bashiok nun bei Diablo 3 ändern, dort soll das Gold tatsächlich was wert sein und als Währung gebrauchbar sein. Damit können Items leichter gehandelt werden. Um das Traden nicht weiter zu verkomplizieren, wird es voraussichtlich auch keine gebundenen Items, wie bei  World of Warcraft machen, denn Diablo 3 soll ein Spiel sein, in dem es sehr stark um den Handel gehen soll.

Dropsystem

Dieses Thema ist für die fans des Spiels insofern interessant, da als Neuerung ja geplant ist, dass jeder Spieler nur noch die für ihn generierten Items sehen kann, damit Spieler mit einer schlechteren Internetleitung bei den Drops nicht benachteiligt sind, weil die anderen wieder einmal alles weggrabbt haben. Wenn der Spieler das Item nun aber nicht gebrauchen kann und es wieder droppt, ist es für die anderen Partymitglieder ebenfalls zu sehen und entsprechend freigegeben. Bashiok erwähnte aber auch, dass an diesem System noch weiter gearbeitet werde, da es noch lange nicht endgültig sei.

Heilsphären

Seit der Vorstellung der Heilsphären wurde auch daran verschiedentlich Kritik geübt. Bashiok erläuterte dazu noch einmal, das vor allem taktische Überlegungen dafür verantwortlich seien, dass man nicht zu dieser Entwicklung des Heilsystems entschieden habe. Als Beispiel nannte er dieses Mal den Hexendoktor, der ein eher fragilerer Typ sei, dem gegenerische Treffer nicht wirklich gut tun, weshalb er sie vermeiden muss. Nun könnte er jedoch die Gegner mit Mass Confuse oder Horrify ablenken und anderweitig beschäftigen, damit er sich in dieser Zeit innerhalb ihrer Reihen schleichen und mit Heilsphären versorgen kann. Ein weiterer positiver Punkt ist der Partyaspekt der Heilung. Man hat es schon oft erlebt, dass man einen der Partymitglieder am Rande des Ablebens beobachtete und hilflos zu schauen musste, weil man ihm ja keinen Trank geben kann. In Diablo 3 wäre es aber möglich schnell ein paar Heilsphären einzusammeln und damit dem befreundeten Charakter zu helfen. Außerdem gab Bashiok Anlass zu Spekulationen darüber, ob nicht auch andere Objekte in der Umgebeung der Heilung dienen könnten.

Des Weiteren wieß er darauf hin, dass diejenigen, die im Moment so viel Kritik an allem üben, vielleicht einmal überdenken sollte, wie viel sie tatsächlich über das Spiel wissen. Blizzard habe eine Menge von Informationen noch nicht weitergegeben und einiges sei noch gar nicht entwickelt. Von daher sollte man dem Projekt einfach die Zeit geben und abwarten, was uns nach dessen Finalisierung erwatet, denn eines steht fest und wird durch die Erfahrung bestärkt; es gibt kein Blizzard-Soiel, dass langweilig, frustrierend oder langsam ist.

Eine kleine Info gabe es dazu noch indirekt, nämlich dass es auch in Diablo 3 den Fallen Shaman geben wird, denn dieser ist seit Kurzem als Avatar Bashioks im Battle.net-Forum zu sehen.


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