BlizzCon: Offenes Fragen und Antworten Panel

Geschrieben von Lita am 24.10.2010 um 12:14
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Im Fragen und Antworten Panel nahmen sich neben Jay Wilson einige andere Entwickler die Zeit für die vielen Fragen der Zuschauer und beantworteten sie. Dier erste Frage widmete sich der unglaublichen Zahl der Individualisierungsmöglichkeiten in Bezug auf die Skillungen, von fast 97 Milliarden und wie diese mit dem vorhandenen Userinterface im Auge behalten werden sollen. Außerdem interessierte den Fragenden, wie dabei die Balance für den PvP-Modus in Waage gehalten werden könne. Kevin Martens antworte darauf und führte aus, dass man ja immer nur einen Punkt zur Zeit investieren könne und damit nur jedes Mal eine kleine Entscheidung getroffen werden, die das Große und Ganze, also die Ausgestaltung des Charakters betrifft. Die Frage der Balance ist schon schwieriger zu erklären und würde zu viel Zeit kosten, deshalb nur so viel, die Blizzardentwickler tun ihr möglichstes, dass die Abschwächung bestimmter Skillungen für den PvP-Modus nicht das Spielen im PvE-Modus betreffen werden. Das wird strikt getrennt.

Später kam man noch einmal auf die Trennung zwischen PvP und PvE zurück, als es um die Frage ging, wie das funktionieren solle, damit niemand einen Nachteil in der Arena habe. Hier betonte man noch einmal, dass beim PvP neben dem 1 gege 1 viel mehr auf die Koop-Varianten Wert gelegt werden, dort käme es nämlich auf Teamplay an und die Stärken eines Charakters können die eines anderen ohne Probleme ausgleichen. Auch die Frage nach einer dualen Skillung wurde verneint, denn im Spiel käme PvE immer zuerst und die Skillung für diesen Modus würde sich nicht negativ auf spätere PvP-Ausflüge auswirken.

Die nächste Frage bezog sich auf das Spiel im Engamebereich und der Fan wollte wissen, ob uns dort nur ein Boss erwartet und das wars oder ob mehr zu erwarten wäre. Jay Wilson beantwortete die Frage zuerst mit einem typisch humorvollen Spruch: " Nein, ihr sollt diesen Boss 800.000 Mal umbringen, bis euch die Augen bluten." Das war natürlich nicht die richtige Antwort, wie er danach ausführte. Man könne noch nicht genau sagen, wie das Endgame genau aussehen werden, denn es ist noch nicht fertig gestellt. Es werden jedoch genug Anreize geboten, auch nach dem Durchspielen des Spiels noch am Ball zu bleiben und weiter zu spielen. Dabei spielt der Koop-Modus natürlich auch eine wichtige Rolle. Auf jeden Fall sollen verschiedene Spielertypen etwas finden, das sie dazu ermuntert, weiter Diablo 3 zu spielen. In Bezug auf die Bosskämpfe wurde später noch angemerkt, dass diese eine Mischung aus 50% Kämpfen wie in diablo 2 sein werden und 50% wie in Zelda.

Die nächste Frage widmete sich weiterhin dem Thema Koop-Modus, dabei kam es dem Fragenden darauf an, welche Rolle dieser spielen würde, beispielsweise bei Eskortquests oder etwas in der Art von Defense of the Ancients. Auch hier antwortete Jay Wilson und erkärte, dass sich alles um den kern des Spiels drehen solle und man bemüht sei, nichts diablofremdes ins Spiel zu bringen, das von der eigentlichen Story ablenken würde. Die genauen Konzepte für ale Facetten des Koop-Modus stünden aber noch nicht, deshalb könne man auch noch nicht allzu viel darüber sagen. Eine Frage auf die Größe der möglichen Party wurde auch noch nicht abschließened beantwortet, bisher fahre man mit dem Vier-Spieler-System sehr gut, aber das sei auch noch nicht final entschieden.

Weiter ging es mit der Wirtschaft im Spiel, die ja durch die Ankündigung, dass Gold eine wichtigere Rolle im Game spielen wird, recht interessant ist. Jay Wilson betonte auch hier wieder, dass man sich nicht an der Ökonomie von Diablo 2 orientieren wollen, da diese nicht ausgereift war. Vor allem die Crafting-Features werden einiges an Gold kosten und durch den Anreiz, die besten Edelsteine zu basteln, würde die Spieler motivert ihr Gold dafür auszugeben. In Bezug auf den Handel soll es nicht mehr nötig sein, in Channels oder Foren Items tauschen zu müssen, sondern es soll andere Alternativen geben, diesen Handel zu betreiben. Wie diese genau aussehen wird, ist noch nicht verkündbar, aber es wird welche geben. Eine Frage nach der Möglichkeit von Rabatten, nachdem man einen bestimmten NPC gerettet habe, wurde verneint, denn das würde sich negativ auf die Ökonomie des Spiels auswirken.

Weiter ging es mit einer Frage zu den unterschiedlichen Ausrüstungenfür PvP und PvE. Es werde keine extra PvP-Ausrüstung geben, aber die Skills werden Daten für beide Modi haben, das bedeutet, dass eventuell Abklingzeiten oder ähnliches im PvP-Modus von denen im PvE-Modus abweichen können, weil das zu einer besseren Balance beiträgt. Sie sollen aber keinesfalls eine negative Auswirkung auf den jeweiligen Spielmodus haben.

Die nächste Frage widmete sich der Rolle des Deckard Cain, der ja ein Urgestein der Diablo-Reihe ist. Er versuchte in den letzten 20 Jahren, die Invasion aus der Hölle zu verhindern und tut alle dafür, die Menschheit auf diese Invasion vorzubereiten.

Auch der nächste Fan interessierte sich für die Entwicklung der Story, er wollte nämlich wissen, ob sich die Story je nach Charakterwahl unterschiedlich entwicklen würde. Zwar würde es keine unterschiedlichen Erzählstränge für jeden Charakter geben, aber die Avatare würden unterschiedlich auf bestimmte Story-Entwicklungen reagieren. Später wurde noch erklärt, dass die Schicksale, die die Charaktere in ihre Rolle getrieben haben, eine wichtige Rolle spielen, aber man dazu noch nicht so viel sagen könne. Was die Hintergrundgeschichte der charaktere betrifft, habe die männlichen und weiblichen Exemplare die gleiche Geschichte, außer beim Barbaren, denn der männliche kommt ja auch Diablo 2 und der weibliche nicht, demensprechend weicht ihre Geschichte ab.

Eine weitere Frage beschöftigte sich mit den Widerständen im Spiel, die ja in Diablo 2 bis zur absoluten Immunität bestimmter Gegener gegen bestimmte Elementarangriffe gehen konnte. Da man in Diablo 3 Gegner mit mehreren Immunitäten vermeiden wolle, wird es vermutlich mehr Gegner mit hohen Widerständen geben. Ob es für die Spieler nötig sein wid, vor allem Ausrüstungsgegenstände mit hohen Widerständen zu sammeln, ist noch nicht entschieden, sie können aber vor allem im Endgame durchaus nützlich sein.
In Bezug auf den mehrstöckigen Aufbau der Arenen, erklärte man, dass das bisher nicht für gut befunden wurde, man aber intern noch weiter experimentieren würde. Für Spieler des Harcore-Modus bieten die Arenen einen ganz besonderen Thrill, denn wenn man dort stirbt, ist der Charakter auch im spiel gestorben. Die Vermeidung von Bots sei Blizzard ein großes Anliegen, deshabe wird es im neuen Battle.net besonders schwer für Bots sein, sich in PvP-Kämpfe einzuklinken. In Bezug auf die Aneren tellte sich natürlich auch die Frage nach der eSporttauglichkeit dieser Variante, das wurde jedoch noch verneint, man plane nicht die PvP-Kämpfe für den eSport relevant zu gestalten. Auch über die Länge der Spielzeit wurde eher ausweichend geantwortet, denn jeder Spieler hat einen anderen Stil, so dass man das schwerlich sagen könne. jedoch wurde angemerkt, dass neben der eigentlichen Story ja noch die zufälligen Dungeons liegen.

Die Steuerung des Spiels wird auch weiterhin über die Maus erfolgen, denn die Versuche dies über WASD zu lösen, haben sich als nicht zufriedenstellend erwiesen. Weiterhin sollen die charaktere nie gelöscht werden, was ein Unteschied zu Diablo 2 ist. Über die Mege der charaktere pro account ist noch nicht entschieden worden, deswegen kann man noch nichts zur NBotwendigkeit von Mulis sagen, wahrscheinlich werden sie aber aufgrund des großen Stauraums der Charaktere nicht gebraucht. Dieser wird auch charakterübergreifend sein, so dass das lästige Mulen wegfällt, wenn man Items von einem charakter auf einen anderen transferieren möchte.

Ihr könnt euch das gesamte Panel auch über youtube anschauen. Part 1 Part 2 Part 3 Part 4 Part 5


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