Kapitel I - Die Finsternis über Tristram (Diablo 1)

Seit der Erschaffung der Realität führten die Legionen der Engel aus den Hohen Himmeln und die dämonischen Horden aus den Brennenden Höllen einen niemals endenden Krieg gegeneinander, bekannt als der Ewige Konflikt. Nach Äonen mit zahllosen Schlachten wurden Angehörige beider Armeen des Kampfes müde und suchten sich eine neue Heimat, in der sie friedlich nebeneinander existieren konnten.

Kapitel I - Die Finsternis über Tristram

Mithilfe der Kräfte eines gewaltigen Artefakts namens Weltenstein erschufen sie Sanktuario, ein Reich, das den Himmeln wie auch den Höllen verborgen blieb.

Die auf Sanktuario lebenden Dämonen und Engel vereinigten sich und schufen so mächtige Mischlinge, bekannt als die Nephalem – die erste Generation der Menschen. Mit der Zeit bekamen die Engel Furcht vor dem Potenzial der Nephalem. Daher stimmten sie den Weltenstein darauf ein, die Macht ihrer Nachkommen einzudämmen. Nach und nach, über Generationen hinweg, vergaßen die Menschen die Geheimnisse, die in ihrem Blut verborgen lagen.

Schließlich erfuhren die Himmel und Höllen von der Existenz Sanktuarios und fielen im Sündenkrieg über die Welt her. Nachdem auf dem Schlachtfeld keine Entscheidung fallen wollte, einigten sich beide Seiten auf einen Waffenstillstand und darauf, die Menschheit ihrem Schicksal zu überlassen. Doch Diablo, Mephisto und Baal – die Großen Übel und Anführer der Brennenden Höllen – schmiedeten einen Plan, die Menschen als Kriegswerkzeuge einzusetzen.

Doch dies beschwor Ärger unter den niederen Dämonen herauf, die sich erhoben, die Legionen der Hölle zerschlugen und die Großen Übel nach Sanktuario verbannten. Der Erzengel Tyrael, einer der Anführer des Himmels, bemerkte die Übel in der Menschenwelt und schuf insgeheim die Horadrim, eine Gruppe von Magiern, welche Jagd auf die Übel machen sollte. Bewaffnet mit Seelensteinen, um die Essenzen der Übel aufzufangen, nahmen die Horadrim die drei Großen Übel gefangen und versteckten ihre Seelensteine in Sanktuario.

Mehr als zwei Jahrhunderte vergingen ohne die dunklen Machenschaften der Großen Übel, bis der Menschenkönig Leoric Tristram zu seinem Wohnsitz erklärte. Leoric ahnte nicht, dass ein missgünstiges Wesen unter der kleinen Stadt lauerte – der gefangene Herr des Schreckens: Diablo.

Allmählich schwanden die Schranken seines blutroten Seelensteins und Diablo konnte die Seelen der über ihm lebenden Einwohner Tristrams erreichen. Unter dem Einfluss des Dämons setzte ein enger Berater Leorics – der Erzbischof Lazarus – Diablo frei.

Da nun sein wahrer Meister frei war, strebte Lazarus danach, den König dem Einfluss dämonischer Mächte zu unterwerfen. Er flüsterte Leoric von einer frei erfundenen Bedrohung aus der nahen Westmark zu, was den Monarchen schließlich dazu brachte, seinen ältesten Sohn, den tapferen Krieger Prinz Aidan, mit einer Armee loszuschicken.

Danach entführte Lazarus den jüngsten Sohn des Königs, Prinz Albrecht, sodass Diablo von dem Kind Besitz ergreifen und körperliche Gestalt annehmen konnte.

Während Diablo im Schrecken des Kindes schwelgte, begann sich das Böse unter Tristram in der Stadt auszubreiten.

Aidan kehrte zurück und schwor, seinen Bruder zu retten und Tristram zu läutern. Abenteurer aus der ganzen Welt schlossen sich Aidan auf der Suche an, darunter auch eine Jägerin aus der Schwesternschaft vom Verborgenen Auge, ein Magier der Vizjerei aus Kehjistan und einige hartgesottene Krieger, die an vielen Waffen und Rüstungen ausgebildet waren.

Die Helden wurden von einigen überlebenden Einwohnern Tristrams unterstützt: Griswold der Schmied schmiedete und reparierte die Ausrüstung der Helden und Adria die Hexe verhalf ihnen zu magischen Büchern und Tränken. Deckard Cain, der letzte lebende Horadrim, nutzte sein Wissen, um sie auf ihrer Mission zu leiten.

Lazarus wurde in den Gewölben unter Tristram erschlagen und Aidan trat Diablo gegenüber, der von Albrechts Körper Besitz ergriffen und diesen in ein furchterregendes Monster verwandelt hatte. Aidan vernichtete die Manifestation Diablos … doch den blutroten Seelenstein konnte er nicht zerstören. Aus Furcht, dass Diablo in Freiheit bleiben und weitere Unschuldige verderben könnte, beschloss Aidan, den Dämon gefangen zu setzen, indem er sich den Seelenstein in seine Stirn rammte.

Erschöpft kehrte Aidan nach Tristram zurück und selbst die dortigen Feierlichkeiten konnten die finstere Essenz, die seinen Geist heimsuchte, nicht befrieden. Nach kurzer Zeit reiste der Prinz gen Osten, auf der Suche nach Antworten ... und Erlösung.

Kapitel II - Der Dunkle Wanderer (Diablo 2)

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