Kapitel VII - Die Großen Übel (Diablo 3)


Diablo erreichte das Diamanttor der Himmel in Leahs Gestalt, aber Imperius, der Erzengel der Tapferkeit und Befehlshaber der himmlischen Truppen, durchschaute die Illusion seines alten Feindes und riss das falsche Antlitz des Dämons fort.

Kapitel VII - Die Großen Übel (Diablo 3)

Diablos wahre Schreckensgestalt wurde enthüllt und die beiden kämpften erbittert, bis Diablo schließlich Imperius bezwang und das Diamanttor durchschlug. Auch wenn die Kräfte der Hölle den Himmel schon viele Male belagert hatten, das Tor zu durchbrechen war ihnen nie zuvor gelungen – bis jetzt.

Als das Tor gefallen war, wurden die verbliebenen Mitglieder des Angiris-Rates, die Engelsanführer des Himmels, rasch verstreut.

Tyrael und die Nephalem verfolgten Diablo durch das offene Portal und eilten herbei, um den Angriff auf den Himmel aufzuhalten. Im Himmel trafen sie einen verwundeten und besiegten Imperius an, der sie für den Aufstieg des Obersten Übels und den Fall der Hohen Himmel verantwortlich machte.

Diablos Schändung des Himmels war gnadenlos. Scharen der mächtigsten und bösartigsten Dämonen strömten durch die Höllenportale. Engel wurden in Dämonen verwandelt. Verzweiflung ergriff die Legionen der Himmel.

Unbeirrt kämpften die Nephalem sich ihren Weg durch die eroberten Hohen Himmel, um den Rat Itheraels, des Erzengels des Schicksals, zu suchen und Auriel, den Erzengel der Hoffnung, zu retten. Schließlich stellten sie Diablo auf der Spitze des Kristallbogens, der Quelle der Macht des Himmels und des Lebens aller Engel.

Mit der Macht der Seelen der Übel gewappnet, ließ Diablo unermüdlich seine Schrecken auf die Nephalem los und entführte sie sogar in sein realitätsverzerrendes Reich des Grauens.

Doch die Nephalem obsiegten, wo die Kräfte der Hohen Himmel versagt hatten, und schließlich zerfiel Diablos körperliche Manifestation nach einem titanischen Kampf zu Asche.

Da Diablo nun bezwungen war, machten sich die Heere der Hohen Himmel daran, ihre zerstörte Heimat wieder aufzubauen.

Tyrael schloss sich als sterblicher Aspekt der Weisheit erneut dem Angiris-Rat an, denn er wusste, dass diese Eigenschaft bald von Wichtigkeit sein würde. Er strebte danach, den Schmerz und das Misstrauen zu heilen, die sich während Diablos Invasion über den Himmel ausgebreitet hatten, und ein wahres Bündnis zwischen den Engeln und der Menschheit zu schmieden ...

doch der Schatten des Ewigen Konflikts bedrohte weiterhin seine Hoffnung auf Einigkeit.

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